Dienstag, Februar 07, 2017

#500

anlässlich des 10. geburtstags von netzpolitik.org hatte ich 2014 zehn (immer noch aktuelle) gründe für’s mitmachen aufgeschrieben. anlässlich meines 500. blogeintrags bei netzpolitik.org möchte ich hier wieder in form eines listicles eine kurze persönliche rückschau betreiben.


mein erster beitrag am 02. november 2011 hatte die "Abstimmung über Lobbykratie-Medaille und das Urheberrecht" zum thema, der zweite war dann gleich eine fortsetzung davon: "Lobbykratie und Urheberrecht, 2. Runde [Update]". der 500. artikel ist heute mit drei thesen zur "zukunft von open government" erschienen.

zwei der sechs meistkommentierten artikel stammen aus der hochzeit der urheberrechtsdebatte im jahr 2012, die allermeisten erhielt dabei meine antwort auf einen der tiefpunkte in dieser auseinandersetzung, nämlich den unsäglichen brief von 51 Tatort-drehbuchautorInnen:
durchaus gut fand ich den beitrag "#netzrückblick: Das Urheberrechtsjahr 2015 in Star-Wars-Metaphern", allerdings hat er genauso keinen einzigen kommentar erhalten wie 93 andere artikel, 67 weitere wurden nur einmal kommentiert. rund ein drittel der artikel hat also einen oder keinen kommentar bekommen.

thematisch beschäftigen sich meine beiträge vor allem mit drei bereichen: urheberrechtsregulierung (inklusive Creative Commons und digitaler (remix-)kultur), digitale offenheit in allen facetten sowie Wikipedia/Wikimedia. vor allem die urheberrechtsdebatte in den letzten jahren lässt sich ganz gut an hand von "offenen briefen" nachvollziehen. nach dem oben bereits verlinkten offenen brief der Tatort-drehbuchautorInnen im Jahr 2012 waren das u.a.: 
ganz allgemein schlägt mein herz beim bloggen für wiederkehrende rubriken und serien. neben der aktuellen serie "Neues aus dem ZDF-#Fernsehrat" ist meine liebste serie bei netzpolitik.org jene "zur netzpolitischen Dimension von", in der es um themen geht, deren netzpolitische relevanz sich bisweilen erst auf den zweiten blick erschließt. bislang sind neun beiträge in der serie erschienen (#5 und #6 sind meine lieblingseinträge):
  1. Zur netzpolitischen Dimension von Gangnam Style
  2. NPP119 – Zur netzpolitischen Dimension von Maschek: Illegal erfolgreiches Remix-Kabarett
  3. Zur netzpolitischen Dimension (3) von Heino: Covern erlaubt, Remixen verboten
  4. Zur netzpolitischen Dimension (4) von Wahlkampfmusik 
  5. Zur netzpolitischen Dimension (5) von Mindestlöhnen für Zeitungsboten
  6. Zur netzpolitischen Dimension (6) von Danni Lowinski
  7. Zur netzpolitischen Dimension (7) von Taylor Swift und Spotify: Gegen die Bewillingungskultur im Netz
  8. Zur netzpolitischen Dimension (8) von »The Daily Show with Jon Stewart«
  9. Zur netzpolitischen Dimension (9) des Bands „Ökonomie und Gesellschaft“ und der Internationalen Studierendeninitiative für Pluralismus in der Ökonomie [Update]
die meisten einträge beisteuern durfte ich zur Serie "Remixer/in", die bislang 51 interviews mit 50 interviewpartnerInnen beinhaltet - mit dem ersten interviewpartner David Wessel aka Mashup Germany hatten wir anlässlich des 50. eintrags ein zweites mal gesprochen. die interviewserie ist, ergänzt um einige andere texte auch als buch mit dem titel "Generation Remix: Zwischen Popkultur und Kunst" (iRights.Media) erschienen. 

ein paar mal habe ich auch thematisch einschlägige bücher rezensiert, hier chronologisch geordnet - zufälligerweise ist einer der herausgeber des ersten rezensierten buchs auch autor des bislang letzten: Felix Stalder
der titel des letzten besprochenen buchs stand außerdem pate für den titel meiner kürzlich gehaltenen antrittsvorlesung - wie sich darin auch zahlreiche themen wiederfanden, über die ich bereits bei netzpolitik.org gebloggt hatte. mit ein beleg für die im 10-gründe-blogpost angeführte "produktive prokrastination" des bloggens.

Keine Kommentare: